LAUT, BUNT, FESTLICH
Am 3. Oktober feierte die Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland den Doppelgeburtstag „10 Jahre Stiftung – 10 Jahre MUS-E NRW“ in der Düsseldorfer Tonhalle.
Während draußen an der Fassade der Tonhalle bunte Exemplare der 100 MUS-E Fahnen flatterten, die jetzt in alle europäischen MUS-E Länder verschickt werden, startete in der Rotunde des Konzerthauses das MUS-E Kinder-Künstler-Festival. MUS-E Klassen aus ganz NRW und ihre Künstler präsentierten musikalisch und tänzerisch mit bunten, lauten und leisen Performances, was MUS-E bedeutet, wie es sich anhört und wie es aussieht.
Im Rahmen des Festivals ehrte Vorstandsvorsitzender Werner Schmitt alle Schulen und Künstler mit einer Urkunde, die sich seit zehn Jahren für das MUS-E Programm engagieren.
MUS-E Kinder Das festliche Glanzlicht des Geburtstages war das abendliche Benefizkonzert. Das Trio Padar gab Kostproben ungarischer Zigeunermusik, das Vokalensemble Rromani Baxt aus Prisren/ Kosovo entführte mit traditionellen Melodien und Gesängen der Roma in eine wundersam-ferne Klangwelt. Die Camerata Menuhin spielte zwei Intermezzi von George Enescu und rumänische Volkstänze von Béla Bartók, die von den Ballett-Solisten der Staatsoper Cluj-Napoca, Roland Podar und Mayura Misawa tänzerisch interpretiert wurden.
Im zweiten Teil des Konzerts verwandelte der Sohn Yehudi Menuhins, Jeremy Menuhin gemeinsam mit der Camerata Menuhin das Konzert für Klavier und Orchester BWV 1058 von Johann Sebastian Bach zu einem temporeich und zupackend interpretierten Glanzstück. Den romantischen Höhepunkt des Konzertes gab dann das „Souvenir de Florence“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, das von der Camerata Menuhin trotz der verführerischen Klangfülle des Werkes sehr einfühlsam und die zarten Stellen auslotend musiziert wurde. Durch den Abend führte die Moderatorin Sabine Peper von NRW.TV.
Festschrift zum 10. Jubiläum (5,53 MB)




